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Wohnungsneubau im dritten Quartal 2020

Der Immobiliensektor Wohnungsneubau beweist mit nach wie vor steigenden Preisen enorme Krisenresistenz – das ergibt die nun für das dritte Quartal des laufenden Jahres vorliegende Marktanalyse von PROJECT Research. Vor allem in der bayerischen Landeshauptstadt München werden neu gebaute Wohnimmobilien immer teurer, und zwar lageunabhängig. Bei den Preissteigerungen liegt Hamburg mit 17,1 Prozent im Vorjahresvergleich an der Spitze und belegt hinter München und Frankfurt Platz 3 der von PROJECT untersuchten deutschen Standorte und Wien. Die mittelfränkische Messestadt Nürnberg liegt beim Preiswachstum an zweiter Stelle. 

 

»Die grundsätzliche Robustheit des Wohnimmobilienmarkts zeigt sich an allen untersuchten Standorten. Nach Volumenrückgängen als auch Umsatzeinbrüchen in den ersten beiden Quartalen zeigt sich im dritten Quartal wieder einer Erholung, fast auf Vorkrisenniveau. Ob das so bleibt, kommt entscheidend auf den Umfang und die Dauer weiterer pandemiebedingter Einschränkungen an. Ob die weitere positive Preistendenz anhält, muss genau beobachtet werden. Künftige geringere Preisdynamiken oder sogar Preiskorrekturen kann man aber, nach aktueller Sachlage, nicht vollends ausschließen«, so Dr. Matthias Schindler, Vorstand Projektentwicklung der PROJECT Real Estate AG.

 

In München gehen die Preise in allen Lagen konstant nach oben

 

Unangefochtener Preisspitzenreiter bleibt München. Die Isarmetropole kann mit stattlichen 11.088 Euro ein um durchschnittlich 10,4 Prozent gestiegenes Preisniveau im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Das enorme Wachstum lässt sich zumindest teilweise mit der Verteilung der Neubauobjekte erklären, von denen 44 – sieben Objekte mehr als im Vorjahr –  in hochpreisigen Stadtteilen liegen und gleichzeitig die Anzahl der Objekte in Lagen mit unterdurchschnittlichem Preisniveau – im Moment sind es 132 – stagniert.

Auch das Münchner Umland weist wiederum deutliche Preiszuwächse auf, das Niveau liegt in den von PROJECT untersuchten Gemeinden mit Durchschnittspreisen von 8.076 Euro nun durchschnittlich um 7,2 Prozent höher als 2019. Die Landkreise Fürstenfeldbruck (10,3 Prozent), Dachau (13,3 Prozent) und München (9,8 Prozent) liegen vorn. Auch Augsburg legt zweistellige Zuwachsraten auf und liegt bei nun 6.118 Euro.

 

Berlin: Stabiles Preiswachstum, Trend hin zu günstigeren Bezirken, das Umland zieht nach

 

Das per Stand September notierte Preisniveau der Bundeshauptstadt stagniert seit Juni bei knapp über 7.000 Euro pro Quadratmeter. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 4,2 Prozent, das sich im Vergleich zur letzten Auswertung leicht reduziert hat. Generell gilt die Tendenz eines Rückgangs der Objektzahlen in den zentralen und teuren Bezirken bei gleichzeitigem Anstieg in günstigeren Lagen, was sich insgesamt negativ auf die Gesamtpreisentwicklung auswirkt. So sank allein in den beiden teuersten Bezirken Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf die Projektanzahl im vergangenen Jahr um insgesamt knapp 20 Prozent, was 15 Objekten entspricht. Die Preissteigerungen in den Bezirken fallen im Vergleich zum Vorquartal nicht mehr ganz so hoch aus, liegen aber immer noch über der Entwicklung der Gesamtstadt. Zweistellige Preissteigerungen sind weiterhin in Lichtenberg (13,6 Prozent) und Pankow (11,8 Prozent) zu beobachten. In den hochpreisigen Bezirken Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf ging es um 9,8 Prozent bzw. um 7,9 Prozent nach oben. In Steglitz-Zehlendorf lag das Plus dagegen nur bei 3,0 bzw. in Treptow-Köpenick bei 5,8 Prozent.

 

Viel Preisdynamik herrscht in den beobachteten Umlandregionen wie Potsdam, wo nach einer längeren Stagnationsphase seit Frühsommer wieder größere Preissteigerungen ausgemacht werden konnten. Auch das erweiterte Berliner Umland notierte in den vergangenen Monaten zweistellige Zuwachsraten, der Durchschnittspreis liegt bei derzeit 4.461 Euro pro Quadratmeter.

 

Hamburg: Enormer Preiszuwachs bei sinkenden Objektzahlen

 

Die Verkaufspreise in der Hansestadt ziehen ungebrochen an. Das Preisniveau hat mittlerweile die 7.000 Euro-Marke deutlich übertroffen (7.198 EUR/qm) und Hamburg ist damit nach München und Frankfurt der PROJECT-Standort mit den dritthöchsten Preisen. Die Dynamik hat sich in den letzten drei Monaten sogar noch einmal erhöht. Die Preise stiegen in den letzten 12 Monaten um satte 17,1 Prozent, Eimsbüttel und Nord liegen mit Zuwächsen von 25,6 bzw. 23,2 Prozent vorn. Der Grund: Vertriebsstarts in mondänen, alsternahen Stadtteilen sowie im Fall von Eimsbüttel einzelne Luxusobjekte an noblen Standorten. Die Preissteigerungen im Umland liegen mit 6,3 Prozent deutlich unter denen der Hansestadt.

 

Frankfurt: Niedrige Preissteigerungen auf insgesamt hohem Niveau, Umland legt stark zu

 

Die hessische Finanzmetropole Frankfurt belegt mit niedrigen Preiszuwächsen von 1,5 Prozent im Durchschnitt immer noch den zweiten Platz im Ranking der teuersten Metropolen. Nachdem die Verkaufspreise über etwa zehn Monate bis in den Juni hinein im Bereich von 7.700 bis 7.800 Euro pro Quadratmeter stagnierten, entwickelten sie sich im vergangenen Vierteljahr wieder kräftiger. Im September wurde die 8.000er-Marke überschritten. Zuletzt lag der Durchschnittspreis bei 8.020 Euro für einen Quadratmeter. Im südlich des Mains gelegenen Bezirk Frankfurt-Süd wurden mit 11,3 Prozent besonders starke Zuwächse beobachtet. Die meisten neuen Vertriebsstarts liegen derzeit in den Randlagen der Stadt.

 

Das Umland weist aktuell höhere Preissteigerungen auf als die Kernstadt. In den stadtnahen Regionen – außer Mainz, Wiesbaden und Darmstadt – stiegen die Preise um 5,1 Prozent auf 4.973 Euro pro Quadratmeter. Besonders stark wächst Mainz mit einem Zuwachs von 12,2 Prozent. Ein einziges Luxusobjekt im Verkauf ließ den Preis in Wiesbaden nach einjähriger Stagnation über die Marke von 7.000 auf 7.212 Euro klettern.

 

Düsseldorfs Preise sinken wegen neuer Objekte in einfacheren Lagen, dafür zweistelliges Plus im Umland

 

Nachdem im zweiten Quartal das Preisniveau bei 7.442 Euro pro Quadratmeter lag, fielen die Preise in der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt zwischen Juni und August deutlich auf circa 7.000 Euro, nur um im September wieder auf 7.152 Euro zu steigen. Der 12-Monats-Wert liegt damit bei 1,9 Prozent. Zu berücksichtigen ist hier die geringe Zahl an Objekten, was größere Preissprünge aufgrund einzelner Vorhaben begünstigt. Während lange Zeit ein Großteil der Objekte in den teureren Bezirken lag, nahm der Anteil der Objekte in den günstigeren Bezirken 5 bis 10 im vergangenen Jahr von 23 Prozent auf 35 Prozent zu. Zudem schlossen jüngst neue Objekte in einfacheren Lagen an das Vertriebsende zweier Immobilien in A-Lagen an. Dieser preissenkende Effekt könnte sich in den kommenden Monaten fortführen, wenn andere Objekte im Hochpreissegment vollends verkauft sind.

 

Auch wenn das Preisniveau absolut gesehen insgesamt sank – neue Objekte in Düsseltal, Mörsenbroich oder Golzheim werden zu höheren Preisen verkauft als Objekte in vergleichbaren Lagen, die schon länger im Vertrieb sind. Auffällig ist der Analyse zufolge die in den letzten Monaten wieder ansteigende Gesamtzahl der Neubauentwicklungen. Das Umland weist mit einem Plus von 16,8 Prozent im Gegensatz zur Stadt Düsseldorf eine deutliche Preissteigerung auf.

 

Köln: Gute Lagen mit Zuwächsen

 

Im Kölner Stadtgebiet stagnieren die Verkaufspreise seit September 2019 leicht schwankend zwischen 5.700 und 5.900 Euro pro Quadratmeter, aktuell bei 5.755 Euro, was mit minus 0,2 Prozent einen leichten Rückgang im Jahresvergleich bedeutet. Ähnlich wie in Düsseldorf ist diese Entwicklung der räumlichen Verteilung der Neubauobjekte hin zu den günstigeren rechts des Rheins liegenden Bezirke geschuldet. Nur noch zwei Drittel aller Kölner Objekte liegen links des Rheins, im Vorjahr waren es noch 82 Prozent. Der jetzt höhere Anteil günstiger Objekte dämpft den Preis. Schaut man hingegen nur auf die linksrheinischen Vertriebsstarts, ergibt sich ein Preisniveau von über 6.200 Euro pro Quadratmeter. Die neuen rechtsrheinischen Objekte, teils in sehr einfachen Lagen, kommen auf lediglich kanpp 4.600 Euro.

 

Die Preise im benachbarten Bonn stiegen im Jahresvergleich um 4,2 Prozent auf 4.955 Euro. Nur ein Vertriebsstart im vergangenen Quartal kennzeichnet die geringe Dynamik dieses Marktes mit Preisen um die 5.000 Euro pro Quadratmeter.

 

Nürnberg wächst stark, auch an den Randlagen

 

Übers Jahr gesehen weist Nürnberg nach Hamburg das zweitstärkste Wachstum auf. Der Durchschnittspreis liegt dort nun bei 5.609 Euro pro Quadratmeter, das bedeutet ein Wachstum von 12,6 Prozent. Dies dürfte an neu auf dem Markt platzierten Objekten mit deutlich höherem Preisniveau – teils über 7.000 Euro pro Quadratmeter – liegen.Diese Dynamik zeigt sich auch in den Stadtrandlagen, wo die Preise neuer Angebote nur noch knapp unter der 5.000-Euro-Marke rangieren.

 

Das Nürnberger Umland (ohne die beiden Großstädte Fürth und Erlangen) notiert mit einem Anstieg von 7,8 Prozent mittlerweile ein Preisniveau von 4.502 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt geht in der gesamten Metropolregrion das Angebot zurück. Dies gilt in besonderem Maße für Erlangen. Derzeit sind nur noch vier Objekte im Vertrieb. Ausnahme ist Fürth, wo die Objektzahlen konstant bleiben. Dort wird ein Wachstum mit jährlich 11,2 Prozent auf ein Preisniveau von jetzt 5.081 Euro verzeichnet wird.

 

Wien mit stetigem Preiswachstum

 

Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Quadratmeter liegt in der österreichischen Hauptstadt Wien mit einem erneut konstanten Zuwachs von 7,5 Prozent seit 2019 bei 6.202 Euro. In den zentralen Bezirken sind die Verkaufsangebote wegen mangelnder Freiflächen nun rückläufig. Hohe Preiszuwachsraten sind in eher günstigen oder innenstadtnahen Bezirken zu beobachten. Das Wiener Umland wächst mit 4,1 Prozent auf Jahressicht moderater. Die Preise liegen hier bei aktuell 4.688 Euro für den Quadratmeter.

Seit 2017 veröffentlicht PROJECT Research quartalsweise die »Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen«. Analysiert werden die Angebotskaufpreise im privat finanzierten Geschosswohnungsbau für die Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München, Nürnberg, Düsseldorf, Köln und Wien. 


Project mit Deutschem Beteiligungspreis 2020 ausgezeichnet

Erneutes Gütesiegel für das PROJECT Management: Nach dem Gewinn des Exxecnews Reporting Award 2020 wurde der Bamberger Kapitalanlage- und Immobilienspezialist auch mit dem Deutschen Beteiligungspreis 2020 in der Kategorie »TOP Managementseriosität« geehrt.

 

Der schwerpunktmäßig auf Wohnimmobilienentwicklungen in deutschen Metropolregionen und Wien spezialisierte Immobilienmanager konnte den Award wie bereits in den Jahren 2014 und 2018 in der Kategorie »TOP Managementseriosität« gewinnen. 2016 ehrte die Jury des Deutschen Beteiligungspreises die Franken außerdem in der Kategorie »anlageorientiertes Investmentvermögen«. Insgesamt hat PROJECT die begehrte Auszeichnung damit zum vierten Mal erhalten.

 

»SIE BEHERRSCHEN IHR GESCHÄFT«

Aufgrund der Corona-Entwicklung mit weiter steigenden Infektionszahlen konnte zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschen Beteiligungspreises keine persönliche Preisverleihung im niederbayerischen Landshut stattfinden. Stattdessen wandte sich Laudatorin und Wirtschaftsjournalistin Beatrix Boutonnet im Rahmen einer Videoansprache an das PROJECT Management: »Ihre Kalkulationen und Ihr Vorgehen sind transparent und nachvollziehbar mit verlässlichen Ergebnissen. Eigene Experten bilden die Basis für eine solide Weiterentwicklung. Hervorzuheben ist vor allem das Prinzip der ruhigen Hand. Dies war bei PROJECT schon immer ein wichtiger Grundsatz. Sie beherrschen Ihr Geschäft. Ihre Entwicklungen verlaufen planmäßig, das ist bei Projektentwicklungen keine Selbstverständlichkeit«, so Boutonnet.

 

»EIN WEITERES QUALITÄTSZEUGNIS«

»Wir freuen uns sehr über die wiederholte Würdigung der Managementkompetenz unseres Hauses durch die Jury des Deutschen Beteiligungspreises. Die bedeutende Auszeichnung ist ein weiteres Qualitätszeugnis und spornt uns zusätzlich an, die damit verbundene Verantwortung im Sinne unserer Investoren und Partner auch zukünftig bestmöglich wahrzunehmen«, so Alexander Schlichting, Vorstandsvorsitzender der PROJECT Beteiligungen AG. Der Deutsche Beteiligungspreis wurde vom Fachmagazin BeteiligungsReport zum zwölften Mal verliehen.


Sehr gute Bewertungen für den neuen Metropolen 20

Der am 1. Juli 2020 in die Platzierung gestartete Immobilienentwicklungsfonds Metropolen 20 hat im Rahmen von zwei unabhängigen externen Analysen sehr gute Bewertungen erhalten. Der Branchenexperte Kapital-markt intern (k-mi) kommt infolge der erprobten PROJECT Sicherheitsarchitektur mit reiner Eigenkapitalbasis zu einem empfehlenswerten Gesamturteil »gerade in unsicheren Zeiten«. Auch Ratingspezialist TKL erteilt dem nach Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) regulierten Alternativen Investmentfonds (AIF) ein sehr gutes 5-Sterne-Rating und beruft sich unter anderem auf die »ausgeprägte Erfahrung in der Projektentwicklung«.

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PROJECT Research: Im ersten Quartal keine Krisensignale im Wohnungsneubau

Angesichts der Corona-Krise sind bestimmte Debatten auf dem Immobilienmarkt, so beispielsweise Enteignungen oder Mietendeckel, aus dem Rampenlicht gerückt. Die neue Marktanalyse von PROJECT Research über die Preisentwicklung im Wohnungsneubau im ersten Quartal 2020 untermauert den Ruf von Wohnimmobilien als »sicherer Hafen«.

 

Kaufpreiswachstums-Spitzenreiter ist Köln

Den Spitzenplatz in Bezug auf den Anstieg der Kaufpreise im Neubau mit zweistelligen Zuwachsraten im ersten Quartal 2020 belegt die Dommetropole Köln mit 11,9 Prozent auf 5.970 Euro pro Quadratmeter. Erst danach rangieren die Hansestadt Hamburg mit einem Plus von 11 Prozent und Bayerns Landeshauptstadt mit 10,6 Prozent. Während Hamburgs Kaufpreise im Mittel bei 6.608 Euro pro Quadratmeter liegen, stiegen die Preise in München sowohl in günstigen wie auch in teuren Stadtteilen auf einen Mittelwert von 10.603 Euro. München behauptet damit wieder einmal seine starke Stellung und legt auf einem hohen Niveau erneut zu. Köln dagegen nimmt nun schon im zweiten Quartal in Folge eine ähnliche Entwicklung wie Nürnberg, wo wegen der geringen Gesamtzahl an Objekten einzelne Projekte einen großen Effekt auf das Preisniveau haben.

Rhein-Main-Metropole legt Wachstumspause ein

Mit moderaten einstelligen Zuwachsraten stiegen die Kaufpreise zuletzt in Frankfurt um 4,5 Prozent auf 7.727 Euro und Düsseldorf um 5,6 Prozent auf 7.339 Euro pro Quadratmeter im Vergleich zum Vorjahr. Während speziell in Düsseldorf das niedrige Angebot eine Rolle bei dieser Entwicklung spielt, bestätigt sich im Stadtgebiet Frankfurts der Trend einer Verlangsamung des Wachstums. Das Umland hingegen verzeichnet ein Kaufpreisplus, so beispielsweise Wiesbaden mit 14,2 Prozent. In der City selbst können der noble Stadtteil Sachsenhausen und das Ostend zweistellige Zuwächse verbuchen.

In Berlin ziehen die Preise in gefragten Bezirken weiterhin stark an

Mit einer ähnlichen Wachstumsquote reiht sich die Bundeshauptstadt ein, deren jährliches Wachstum von 5 Prozent im Vergleich zu den vergangenen Auswertungen auf jetzt 6.864 Euro pro Quadratmeter niedriger ausfällt. Dies liegt PROJECT Research zufolge an einer mehrere Monate andauernden Preisstagnation im Herbst 2019. Allerdings herrschen an der Spree große Preisunterschiede, gute Lagen notieren weiterhin zweistellige Zuwachsraten. »Derzeit gibt es unterm Strich in Berlin weniger Objektgelegenheiten in hochpreisigen Lagen, dafür wächst der Neubau in günstigeren Bezirken. Das erklärt die leicht gesunkenen Zuwachsraten«, resümiert Schindler.

Wien: Preissprünge in den Außenbezirken

In der österreichischen Hauptstadt setzt sich mit einem Plus von 7,5 Prozent auf nun 5.980 Euro pro Quadratmeter ein stetiges Preiswachstum fort, wobei besonders die Außenbezirke Preissprünge aufweisen. Dort liegt das Gros der Neubauobjekte. In gehobenen Bezirken stiegen die Preise um bis zu 22,4 Prozent, selbst einfachere Lagen legten um 11,2 Prozent zu.

Neubaumieten wachsen weniger – allein Düsseldorf holt auf

Während sich in der Auswertung des vergangenen Quartals Ende 2019 bezüglich der Neubaumieten noch ein volatiles Bild ergab, zeichnet sich mit Ausnahme von Berlin, wo die vom Mietendeckel nicht betroffenen Neubaumieten weiterhin kräftig ansteigen, nun mehr ein klarerer Trend ab: Neubaumieten wachsen zumeist weniger als die Kaufpreise. Einzig Düsseldorf konnte nach Jahren der Abwärtstendenz im ersten Quartal dieses Jahres ein Mietwachstumsplus von 11,5 Prozent verzeichnen und liegt mit dieser Quote vor allen anderen Metropolen.

Moderates Wachstum bei den Bestandsmieten – Ausnahme München

Im Bereich des Wohnungsbestands sind unterm Strich in allen untersuchten Städten lediglich moderate Preisentwicklungen sichtbar. Am oberen Ende verzeichnet München mit einem Plus von 4,5 Prozent ein bedeutendes Wachstum mit durchschnittlichen Mieten von erstmals über 20 Euro pro Quadratmeter. Am unteren Ende steht Wien mit einem Minus von 2,2 Prozent.


PROJECT bestätigt positiven Track Record mit testierter Leistungsbilanz

 

Private und semi-professionelle Anleger, Familiy Offices sowie institutionelle Investoren zeichneten von Januar bis Dezember 2018 rund 3.000 Mal. Bei erweiterter Betrachtung der Entwicklung der Anlegerzahlen über den Berichtszeitraum der Leistungsbilanz hinaus kann PROJECT Investment bis zum 30. Juni 2019 fast 4.500 Zeichnungen registrieren. Nun sind es bereits über 26.000 Zeichnungen seit Gründung vor 25 Jahren.

 

Zum Transparenzgebot der testierten Leistungsbilanz gehört auch die Darstellung der bisher erzielten Anlegerrenditen. So konnten Privatanleger beispielsweise beim PROJECT Immobilienfonds »Strategie 6« bis zu 8,9 Prozent p.a. bezogen auf das durchschnittlich investitionsfähige Zeichnungskapital und die individuelle Beteiligungsdauer erzielen, im »Strategie 4« 8,5 Prozent sowie im »Strategie 1« 8,1 Prozent.


PROJECT von Focus und Statista als Wachstumschampion 2020 ausgezeichnet

 

Nach den beiden Auszeichnungen »Top Arbeitgeber Mittelstand 2018 und 2019« darf sich die in Bamberg ansässige PROJECT Investment AG auch zur Crème de la Crème der deutschen Unternehmen mit dem größten Umsatzwachstum zählen und das Siegel »Wachstumschampion 2020« führen. Das auf Immobilienbeteiligungen- und entwicklungen spezialisierte Investmenthaus gehört damit zu den 500 Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland, die zwischen 2015 und 2018 das größte Umsatzwachstum zu verzeichnen hatten.

 

Gemäß der Projektentwicklerstudie 2019 von Bulwiengesa gehört PROJECT Immobilien nach 2018 zum zweiten Mal in Folge zu den Top 10 der größten Projektentwickler in Deutschland und zur Top 5 im Segment Wohnen.

PROJECT Investment ist zum dritten Mal nach 2014 und 2016 mit dem Deutschen Beteiligungspreis ausgezeichnet worden und konnte sich den Award in der Kategorie »TOP Managementseriosität« sichern. Bereits vor zwei Jahren konnte PROJECT den Deutschen Beteiligungspreis in der Kategorie »anlageorientiertes Investmentvermögen« gewinnen. 2014 zeichnete die Jury des Fachmagazins BeteiligungsReport, die den Deutschen Beteiligungspreis verleiht, die Bamberger schon einmal in der Kategorie »TOP Managementseriosität« aus. »Bodenständigkeit, die trotz des Erfolgs und der guten Zahlen geblieben ist«


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